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Betrug mit Finanzprodukten: Ahnungslose Käufer von Bitcoins, Aktien und Derivaten im Visier von professionellen Unternehmen

Betrug mit Finanzprodukten: ein wachsendes „globales Problem“

Betrugsfälle im Zusammenhang mit angeblichen Finanzprodukten wie Bitcoins, Kryptowährungen, Aktien und Derivaten verursachen zunehmend Schaden bei ahnungslosen Käufern. Hinter diesen Betrugsmaschen stehen oft professionelle Unternehmen mit Mitarbeitern in modernen Büros, die von verschiedenen Ländern aus agieren, darunter Bulgarien, Serbien, Bosnien, Albanien, Kosovo und Georgien. Das Problem mit dieser Art von Betrug entwickelt sich zu einem weltweiten Phänomen.

Laut einer Reportage des renommierten Nachrichtenportals Bloomberg haben solche Betrugsmaschen allein in den USA im letzten Jahr einen Schaden von rund 3,3 Milliarden US-Dollar verursacht, eine Verdreifachung im Vergleich zum Vorjahr. Die Banden, die diese Betrügereien durchführen, werden immer professioneller und agieren grenzüberschreitend. Deutschland ist laut Bloomberg das Hauptziel dieser raffinierten Betrugsmaschen. Experten und Staatsanwälte prognostizieren einen Schaden von über einer Milliarde US-Dollar für deutsche Bürger im Jahr.

Die Betrugsunternehmen hinter diesen Machenschaften sind gut organisierte Betriebe, die Mitarbeiter aus der Finanzbranche einstellen und über professionelles Management und Buchhaltung verfügen. Sie zahlen sogar Steuern an ihrem Standort und werben mit regulären Stellenanzeigen um neue Mitarbeiter. Ein Unternehmen hat sogar am Flughafen von Sofia mit einem großen Werbebanner um Mitarbeiter geworben.

Die Vorgehensweise der Betrugsmasche

Die Betrüger locken ahnungslose Internetnutzer mit verlockenden Internetanzeigen, die oft in Verbindung mit bekannten Persönlichkeiten stehen. In Deutschland haben die Betrüger beispielsweise gefälschte Nachrichten über Elon Musk genutzt, um Glaubwürdigkeit vorzutäuschen. Die Interessenten werden dann per E-Mail und Telefon dazu animiert, eine erste Transaktion von rund 250 Euro oder weniger durchzuführen. Später werden sie jedoch zu erheblich höheren Beträgen gebracht.

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Die Betrüger legen gefälschte Trading-Accounts an, die hohe Gewinne oder Verluste anzeigen, aber das Geld ist bereits nach der ersten Transaktion verschwunden. Die Betrugsopfer merken meist nicht, dass das Geld direkt in die Taschen der Betrüger fließt und nicht als Anlage am Finanzmarkt dient.

Die Betrugsunternehmen imitieren oft Trading-Portale großer Banken wie die Deutsche-Bank-Investmentarm “Xmarkets”. Die Webseiten tragen Namen wie “Zoomtrader” oder “Option888”. Deutsche Bürger sind besonders gefährdet, und es gibt bereits Fälle, in denen Opfer in weniger als drei Jahren um rund 32 Millionen Euro betrogen wurden.

Neue Formen des Betrugs

Laut dem Bloomberg-Bericht werden die Betrugsmaschen immer ausgeklügelter. Derzeit kontaktieren asiatische Betrüger vor allem alte und schwache Menschen über Dating-Apps. In nur wenigen Wochen wurde eine Frau nach einer Krebserkrankung um 159.000 Euro betrogen. Sogar ein Deutsche-Bank-Manager hat angeblich 500.000 Euro in dieser Masche verloren.

Die deutsche Finanzmarktaufsicht Bafin warnt auf ihrer Website ausdrücklich vor solchen Betrügern. Grundsätzlich gilt: Je höher der versprochene Gewinn, desto höher ist das Risiko, das eingesetzte Kapital zu verlieren. Die Bafin gibt Tipps, wie man sich schützen kann und betrügerische Aktivitäten erkennt. Zusätzlich führt die Behörde eine Liste von verdächtigen Homepages.

Das Problem des Betrugs mit Finanzprodukten ist ein wachsendes weltweites Problem. Die beteiligten Banden werden immer professioneller und agieren grenzüberschreitend. Deutsche Bürger sind besonders gefährdet, und die Bekämpfung dieser Betrugsmaschen stellt die Behörden vor große Herausforderungen.

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