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Kommt die nächste Bitcoin-Explosion? Analyst:innen geben gewagte Preisvorhersagen nach dem Halving 2024

Bitcoin og forventningerne til fremtiden

Da kommen sie schön langsam wieder, die Preisvoraussagen: Während Bitcoin seit Jahresbeginn 2023 immerhin stattliche 57 Prozent im Plus liegt, ist die älteste und weiterhin größte Kryptowährung der Welt weit entfernt von einstigen Höhen. Das Hoch vom Alltime High im November 2021 bei knapp 70.000 Dollar ist weit entfernt, BTC liegt aktuell bei einem Preis von 26.000 Dollar etwa 62 Prozent unter dieser Marke.

Parallel dazu liegt der Krypto-Markt weiter im tief im Winter: Nach dem FTX- und Terra/LUNA-Kollapsen des Jahres 2022, Massenkündigungen bei Krypto-Firmen durch die Bank und Besorgnis erregenden SEC-Klagen gegen die Top-Player Binance und Coinbase fragen sich viele: Kommt die Industrie und damit auch Bitcoin wieder aus dem Tief heraus? Derzeit fehlt es am Narrativ. Bitcoin hat sich weder als Zahlungsmittel noch als Inflations-Hedge bewährt, Massen-Adoption ist weiter eine Utopie, und DeFi, NFTs und Metaverse sind die Luft ausgegangen.

Das nächste Bitcoin Halving

Doch nun kommt wieder ein Narrativ auf: Rund um den 26. April 2024, da passiert wieder etwas. Denn da steht das nächste Bitcoin Halving an. Die neu ausgeschütteten BTC, die Miner für ihre Rechenoperationen als Belohnung (Reward) bekommen, werden dann halbiert – von derzeit 6,25 BTC je Block auf dann nur mehr 3,125 BTC. Künstliche Verknappung also, und das soll der Theorie nach den Preis treiben.

Gewagte Preisvorhersagen

Schon sind einige Analyst:innen ausgerückt und spekulieren auf neuen Bitcoin-Hypes nach dem Halving. Hier einige Beispiele:

  • Pantera Capital, 148.000 Dollar je BTC: Die Investment-Firma rechnet nach dem Halving im April 2024 mit einem neuen Zyklus, bis Juli 2025 soll Bitcoin das nächste große Rekordhoch erreichen.
  • Fundstrat, 180.000 Dollar je BTC: Die auf Investment-Themen spezialisierten Marktforscher:innen von Fundstrat rechnen noch vor dem Halving im April 2024 mit einem Bitcoin-Preis von bis zu 180.000 Dollar.
  • Standard Chartered, 100.000 Dollar je BTC: Geoff Kendrick, Analyst der britischen Großbank, sieht das Potenzial von BTC bis Ende 2024 bei 100.000 Dollar.
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Man sieht schon hier, das sich die Analyst:innen nicht einig sind – weder beim erwarteten BTC-Wert, noch beim Zeitraum. Manche rechnen mit einem Anstieg vor dem Halving (das Ereignis wird vorab eingepreist, weil alle davon wissen), andere mit einem Hype in Folge des Halvings (durch Verknappung des Angebots).

Die Vergangenheit als Indikator?

Was viele gerne machen: den Blick in die Vergangenheit. Da gibt es die Betrachtung, dass es in Folge von Bitcoin-Halvings immer Kursexplosionen gab – also etwa 2017 (BTC auf 20.000 Dollar) nach dem Halving 2016, oder 2021 (BTC auf 70.000 Dollar) nach dem Halving 2020. Dieser Logik folgend, müsste es dann 2025 wieder eine BTC-Explosion geben.

Aber: Sollte man von der Vergangenheit auf die Zukunft schließen? Besser nicht. Denn die Halving-These stimmt zwar grob. Nach Halvings gab es immer wieder Aufwärtsbewegungen, doch wirklich regelmäßig sind sie nicht. Hieraus etwa lässt sich mit freiem Auge kein echtes Schema ablesen, das einer mathematischen Logik folgt.

Stock 2 Flow weicht vom Kurs ab

Zudem ist zusagen, dass das einst in Krypto-Kreisne populäre Stock-to-Flow-Modell (S2F) in Verruf geraten ist. Das Modell des Krypto-Influencers Plan B geht davon aus, dass der BTC-Preis sich aus dem Verhältnis der Anzahl der auf dem Markt verfügbaren Bitcoins („Stock“) zu der jährlich produzierten Menge an neuen Bitcoins („Flow“) ergibt. Und weil alle vier Jahre das Halving stattfindet, verknappt sich die Menge an neu verfügbaren BTC, und der Preis geht im Vier-Jahres-Rhythmus nach oben.

Plan B, des Identität nicht bekannt ist, hat das S2F-Modell 2019 geschaffen und auf Basis der historischen Daten in die Zukunft gerechnet. Hier zeigt sich, dass das Modell gerade in den letzten Monaten ordentlich von den eigenen Vorhersagen abweicht. Aktuell müsste nach S2F Bitcoin bei 51.000 Dollar liegen, es ist derzeit mit 26.000 Dollar aber nur die Hälfte.

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SEC hat ein Wörtchen mitzureden

Was Modelle wie S2F natürlich nicht einberechnen können, ist, was in der Realwirtschaft passiert. 2019 hätte niemand COVID oder den Ukrainekrieg und ihre massiven Implikationen auf die Weltökonomie vorhersagen können, die man heute in Form hoher Inflation etc. täglich spürt. Parallel dazu hat sich die regulatorische Lage verändert, weltweit werden der Krypto-Industrie neue Regeln auferlegt bzw. gehen Behörden gegen die wichtigsten Bitcoin-Händler wie Binance oder Coinbase vor.

Viel liegt da derzeit bei der US-Börsenaufsicht SEC. Die führt auf der einen Seite Rechtsstreit gegen Binance, Coinbase und Ripple (also 3 der größten Krypto-Unternehmen überhaupt), und ist auf der anderen Seite jene Institution, zu der BlackRock, Fidelity und andere Finanzgrößen müssen, um sich ihre lang erwarteten Bitcoin-Spot-ETFs genehmigen zu lassen. Diese ETFs haben den Ruf, Bitcoin-Investments massentauglicher machen zu können, was sie aber erst beweisen müssen.

Damit ist klar: Der Bitcoin-Kurs wird nicht mehr durch seine eigenen technischen (vorhersehbaren) Vorgaben beeinflusst, sondern von Finanzbehörden und der Wirtschaft selbst – und die bleiben unberechenbar.

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