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Lina Seiche – Den “mutter af små hodlers” succes i den tysksprogede Bitcoin-scene og hendes vej til at skabe ikoniske comicfigurer

Lina Seiche: Den tyske “Mutter der kleinen Hodler”

Wer auch nur einen halben Zeh in die Bitcoin-Szene gesetzt hat, kennt Lina Seiche. Als “Mutter der kleinen Hodler” hat die gebürtige Münsterländerin es nicht nur in der deutschsprachigen Bitcoin-Szene zu Bekanntheit gebracht. Ihre plüschgewordenen Comicfiguren zieren mittlerweile jeden gut sortierten Hintergrund der zahlreichen Bitcoin-Podcasts – Bookshelf-Bragging Bitcoiner-Style. Wir haben mit Lina Seiche über ihren Werdegang als Bitcoinerin, Pfannkuchen in Tokio und Frauen in der Bitcoin-Szene gesprochen.

Was die wenigsten wissen: Ihr Weg in den Kaninchenbau begann ganz profan als Pfannkuchenwenderin in einem hawaiianischen Restaurant nördlich von Tokio. “Da gehen die Tokioter hin, wenn es im Sommer zu heiß wird, und da kannst du dann schön Golf spielen und Pfannkuchen essen”, scherzt Lina im Gespräch mit BTC-ECHO. Schon mit zwölf wusste die stets gut gelaunte Unternehmerin: Aus Deutschland will ich raus. Dafür brachte sie die Weichen schon früh in Stellung, indem sie im Kindesalter Japanisch lernte.

Bis auf ein paar Besuche in der Heimat hat Lina Seiche das Münsterland gegen die große weite Welt getauscht. Woher genau sie stammt, will uns die Bitcoinerin nicht verraten. Privacy und so. Bis sie ihre Berufung im Bitcoin-Space fand, sollte es aber noch einige Stationen in Asien dauern.

Das sprichwörtliche Rabbit Hole, den “Bitcoin-Kaninchenbau”, entdeckte Lina ausgerechnet im ICO-Hype 2017. Damals kam die Zeichnerin über einen Job mit hanebüchenen Krypto-“Anwendungsfällen”, wie etwa einem Wettervorhersagen-Coin, in Berührung. “Irgendwann habe ich mich gefragt, was das Ganze eigentlich soll.” Über Meet-ups in der philippinischen Hauptstadt Manila kam Lina mit Bitcoinern in Berührung und las Werke wie “The Internet of Money” von Andreas Antonopoulos – und ab da gab es eigentlich kein Zurück mehr. Der Bitcoin-Kaninchenbau war betreten.

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Die kleinen Hodler

Die Idee für die kleinen Hodler kam jedoch eher ungeplant zustande. 2020 wollte Lina die damalige Marktlage, bei der alle mit einem Ausbruch gerechnet hatten, sobald BTC 10.000 US-Dollar übersteigt, prägnant ausdrücken. “Ich habe dann einen Comic mit PowerPoint und Stock-Fotos gemacht, also ganz rudimentär. Obwohl ich noch dachte, das könnte cringe werden, habe ich den Comic als Tweet veröffentlicht – und der wurde prompt zu meinem meistgelikten Beitrag.” Die kleinen Hodler waren geboren.

Seither geht es für die digitale Nomadin steil bergauf. Aufträge für Magazine, Hodler-Merch, Plüschfiguren: Das Geschäft mit den ikonischen Comicfiguren läuft offenbar so gut, dass Lina mittlerweile ein kleines Team an ihrer Seite hat, das etwa den Customer-Support betreut. Nur das Zeichnen gibt sie nicht aus der Hand. Gegenüber BTC-ECHO sagt sie: “Ich habe mich noch nicht dazu durchringen können, das Kreative aus der Hand zu geben – da bin ich pingelig.”

Ihre Inspiration zieht sie, man ahnt es, aus dem Bitcoin-Space. “Seit ich die Comics mache, ist bei mir immer im Hinterkopf: Kann ich daraus eine Story machen?” Und dafür bietet der Space ja nun wirklich genug Potenzial. Denn Bitcoin kreiert als Internetphänomen eine massive Menge an Memes: Inflation, money printer goes “brrr”, have fun staying poor, FUD – you name it. All dies versorgt die Zeichnerin mit Material für ihre Comics.

Frauen in der Bitcoin-Szene

Und als wäre ihre Selbstständigkeit nicht schon auslastend genug, engagiert sich Lina daneben noch ehrenamtlich im Bitcoin-Space. Zuletzt hatte sie unter anderem mit der Youtuberin Debbi “Les Femmes Orange” organisiert – ein Bitcoin-Event im schwäbischen Plochingen, bei dem ausnahmsweise die Frauen der Szene im Vordergrund standen. Bei einem so stark männlich geprägten Space ist das ein starkes und wichtiges Signal: Bitcoin ist für alle da.

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Dass Bitcoin von Parität in etwa so weit entfernt ist wie die CDU-Bundestagsfraktion, sei durchaus psychologisch zu erklären, so die Unternehmerin. Bitcoin sei ein thematisches Konglomerat, das eben eher Männer anspricht: Finanzen, Geld, Wirtschaft, Technik, Mathematik. Für sich genommen sind das schon “männliche” Themen, kombiniert ergeben sie dann eben die Bitcoin-Szene. Und da kann es schon mal sein, dass im Speaker-Line-up von Konferenzen ausschließlich Männer zu finden sind. Das ist aber insofern ein Problem, weil Bitcoin eben alle ansprechen und allen einen Nutzen bringen kann – weibliche Identifikationsfiguren wie Lina Seiche leisten daher einen wichtigen Beitrag für mehr Diversität im Space.

Das war auch das Ziel von “Les Femmes Orange”. “Ich bin zwar kein Fan von ‘Women only’. Wir wollten aber mal ein Event machen, das Frauen explizit anspricht.” Genderfragen wirft Lina Seiche in ihren Comics indes nicht auf. Den Hodlern ist zumindest von außen kein Geschlecht zuzuordnen. Dafür entwirft sie neben charmanten Referenzen auf die endlose Meme-Welt im Space auch echte Utopien in ihren Comics. Dort gibt es keine Inflation mehr, keinen 9-to-5-Hustle und überhaupt leben alle ein glückliches, naturverbundenes Leben.

Keine Hyperbitcoinization

Dass das Utopien sind und nicht zwangsläufig einer Zukunft im Bitcoin-Standard entsprechen muss, weiß aber auch Lina Seiche. Im Gespräch mit BTC-ECHO sagt sie: “Ich hoffe nicht, dass es diesen krassen Switch von einer Fiat- in eine Bitcoin-Welt geben wird. Meine ideale Version wäre, dass sich das Stück für Stück einbürgert.”

Wie etwa in El Salvador. Dort hat man BTC zwar zum gesetzlichen Zahlungsmittel gemacht. Mit US-Dollar kann man aber nach wie vor bezahlen. Doch es muss nicht unbedingt Hyperbitcoinization sein. “Ich kann mir auch vorstellen, dass Bitcoin eine Art digitales Gold bleibt. Wenn BTC ‘nur’ die Marktkapitalisierung von Gold erreicht, hat das Asset ja schon einen riesigen Nutzen.” Und so formuliert Lina Seiche ein sehr optimistisches Bild von Bitcoins Zukunft. Weltwährung oder digitales Gold: In jedem Fall wäre Bitcoin “riesig”.

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Disclaimer:
Dieser Beitrag erschien bereits im BTC-ECHO Magazin Februar 2023.

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