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Andreas Kirschenmann fordert einen Neustart der Wirtschaftspolitik – Welche Maßnahmen schlagen er und die IHK vor?

Andreas Kirschenmann, Geschäftsführer des in Hollenstedt ansässigen Unternehmens Gastroback, wurde jüngst erneut zum Präsidenten der Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg (IHKLW) gewählt. Er forderte einen Neustart der Wirtschaftspolitik. Im WOCHENBLATT-Interview erläutert er, wie das gelingen kann, und wo für die Wirtschaft die größten Probleme liegen.

Abschaffung des Solidaritätszuschlags und Wirtschaftsstandort Deutschland

Andreas Kirschenmann betont, dass die vollständige Abschaffung des Solidaritätszuschlags und eine Senkung des Körperschaftsteuersatzes wichtige Entlastungssignale für die Wirtschaft wären. Jedoch sei dies allein nicht ausreichend, um die Investitionskraft der Betriebe zu stärken und den Wirtschaftsstandort Deutschland zukunftsfähig zu machen. Unternehmen fordern einen echten Neustart der Wirtschaftspolitik und eine schnelle Umsetzung des Wachstumschancengesetzes, um Planungssicherheit zu gewährleisten und Wachstumsimpulse zu erhalten.

Belastungen für die Wirtschaft

Herr Kirschenmann weist auf verschiedene Belastungen für die Wirtschaft hin, sowohl international als auch inländisch. Internationale Herausforderungen wie steigende Energiekosten aufgrund von geopolitischen Verwerfungen belasten die Wertschöpfungs- und Lieferketten. In Deutschland sind unter anderem die Abgabenlast, Bürokratie und Regulierungen als hausgemachte Probleme zu nennen, die die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen beeinträchtigen.

Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren

Andreas Kirschenmann unterstreicht die Notwendigkeit einer grundlegenden Überarbeitung des Bau-, Umwelt- und Verwaltungsverfahrensrechts, um Planungs- und Genehmigungsverfahren für alle Wirtschaftsbereiche zu beschleunigen. Es müsse zu einer drastischen Reduzierung der Verfahrensdauer kommen, um die ambitionierten Ziele des Klimaschutzes oder der Digitalisierung zu erreichen.

Fachkräftemangel und Maßnahmen

Herr Kirschenmann spricht den Fachkräftemangel an und betont die Notwendigkeit von Maßnahmen wie die Ausbildung des eigenen Nachwuchses in den Betrieben, die Ausdehnung der Arbeitszeiten durch bessere Kinderbetreuungsangebote und die Einschaltung ausländischer Fachkräfte. Er hebt hervor, dass diese Maßnahmen Unterstützung von der Politik benötigen, insbesondere in Bezug auf die Berufsorientierung, Betreuungsangebote für Kinder und die Zuwanderungspolitik.

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Abschluss des Interviews

Das Interview endet mit einem Dank an Herrn Kirschenmann.

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