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Risikoanalysen advarer om potentiel fare ved Ethereum-Staking: Er Ethereum Staking en tickende bombe?

Ethereum Staking: En analyse af risici og muligheder

Etwas mehr als ein Jahr ist es nun her, dass Ethereum den Wechsel von Proof-of-Work zu Proof-of-Stake vollzogen hat. Zunächst versprach der sogenannte Merge ein voller Erfolg zu werden – 99,9 Prozent weniger Stromverbrauch und ein bemerkenswerter Anstieg der Staking-Aktivität machten Schlagzeilen.

Analysten von J.P. Morgan warnen jedoch vor massiven Risiken, die das neue Konsensus-Modell von Ethereum mit sich bringt – eine tickende Zeitbombe?

Warum hat Ethereum auf das Proof-of-Stake-Verfahren gewechselt und welche Chancen und Risiken birgt das Staking?

Der Wechsel zu Proof-of-Stake (PoS) war für Ethereum ein bedeutender Schritt, um die Skalierbarkeit und Energieeffizienz des Netzwerks zu verbessern. Im Gegensatz zum vorherigen Proof-of-Work (PoW) Verfahren erfordert das Staking keine rechenintensive Arbeit, sondern ermöglicht den Teilnehmern, ihre Ethereum-Bestände als Sicherheit einzusetzen und Transaktionen zu bestätigen.

Der Haupteinwand gegen PoW war der hohe Energieverbrauch, der mit dem Mining von Ethereum verbunden war. PoS hingegen ermöglicht eine deutliche Reduzierung des Energieverbrauchs, da keine spezielle Hardware mehr benötigt wird.

Ethereum Staking: Eine tickende Zeitbombe?

Mit dem Übergang zu einem Proof-of-Stake (PoS) Konsensmechanismus öffnete Ethereum vor etwas mehr als einem Jahr die Schleusen für das Staking. Seitdem konnte das Netzwerk ordentlich an Staking-Aktivität zulegen, sodass sich immer mehr Teilnehmer an der Konsensfindung beteiligen – derzeit befinden sich knapp 25 Prozent aller Ethereum im Staking.

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Das ist generell erstmal was Gutes, doch die spezielle Umsetzung von PoS auf Ethereum bringt durchaus einige Probleme mit sich.

Um einen eigenen Staking-Pool zu betreiben, brauchen Nutzer ein Mindestmaß von 32 Ethereum. Da die meisten Investoren dieses Mindestmaß nicht alleine aufbringen können, gibt es darüber hinaus die Möglichkeit, seine Ethereum einem Staking-Betreiber zu übertragen, sodass dieser sie einsetzen kann, um Renditen für einen zu erwirtschaften.

Wie die Zahlen belegen, wird vor allem letztere Möglichkeit verstärkt genutzt, sodass einzelne Staking-Betreiber sich zunehmend hohe Prozentzahlen am Ethereum-Staking sichern können. So hält der größte Staking-Pool, Lido, mittlerweile alleine 32,1 Prozent aller staked Ethereum. Weitere große Anbieter wie Coinbase, Figment und Binance kommen auf Zahlen von 14,1 Prozent, 4,92 Prozent und 4,2 Prozent.

Und genau hier sehen die Analysten von J.P. Morgen massives Risiko für eine zunehmende Zentralisierung des Ethereum Netzwerkes. Darüber hinaus identifizieren sie ein weiteres Problem, das mit dem ETH-Staking einhergeht.

Ethereum Zentralisierungsbedenken

Die Analysten von JPMorgan unter der Leitung von Nikolaos Panigirtzoglou betonen die unbeabsichtigte Zunahme der Zentralisierung des Ethereum-Netzwerks, insbesondere nach den Merge- und Shanghai-Upgrades. Das Ethereum-Netzwerk wurde “stärker zentralisiert, als der Gesamtertrag der Einsätze sank”, so die Analysten.

Den Analysten zufolge kann diese Zentralisierung auf Anbieter von liquidem Staking zurückgeführt werden. Diese Anbieter ermöglichen auch Investoren mit weniger als 32 ETH die Teilnahme am Staking und bieten Nutzern die Möglichkeit, “jederzeit” wieder Ethereum aus dem Staking zu entnehmen. Zudem laufen große, etablierte Pools weniger Gefahr durch Slashing bestraft zu werden bzw. nehmen das Risiko auf sich, sodass ihre Nutzer selbst keine direkten negativen Auswirkungen durch diesen Mechanismus erfahren – was sie besonders attraktiv für Anleger macht.

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Der Bericht von J.P. Morgan betonte, dass alleine die 5 größten Staking-Anbieter mehr als 50 Prozent aller staked Ethereum kontrollieren, wobei Lido mit knapp einem Drittel den mit Abstand größten Anteil ausmacht.

Die Analysten erklärten weiter, dass Plattformen wie Lido zwar ihren dezentralen Charakter betonen, die Realität jedoch anders aussieht. Die Analysten sagen, dass diese Plattformen “ein hohes Maß an Zentralisierung beinhalten”.

Wie der Bericht hervorhebt, sollten die Auswirkungen einer solchen Zentralisierung nicht unterschätzt werden:

Eine konzentrierte Anzahl von Liquiditätsanbietern oder Knotenbetreibern könnten die Integrität des Netzwerkes gefährden, was zu potenziellen Schwachstellen, Angriffen oder sogar Verschwörungen und damit zu einem Oligopol führen könnte.

Die Analysten wiesen außerdem darauf hin, dass solche zentralisierten Einrichtungen die Transaktionen der Nutzer zensieren oder ausnutzen und damit die Interessen der Gemeinschaft untergraben könnten.

Das Risiko durch Wiederverpfändung und sinkende Erträge

Als zweites großes Risiko heben die Analysten von J.P. Morgan die drohende Gefahr durch “Wiederverpfändung” hervor.

Wenn ein Nutzer Lido Ethereum für das Staking zur Verfügung stellt, erhält er im Gegenzug sogenannte stETH-Token (staked Ethereum Token). Diese kann er auf verschiedenen DeFi-Plattformen als Sicherheiten hinterlegen, um auf unterschiedlichste Weisen weitere Renditen einzufahren.

Der Wert der stETH ist durch die Ethereum-Bestände von Lido abgesichert. Wird Lido nun Opfer eines Hacks oder verliert durch andere Gründe wie einen technischen Fehler Teile seiner ETH-Bestände, würde der stETH-Token rapide an Wert verlieren.

Durch die weite Verbreitung von stETH in den verschiedensten DeFi-Protokollen auf Ethereum könnte ein Einbruch des Kurses weitreichende Folgen für das gesamte Ökosystem haben und eine Kaskade an Liquidierungen nach sich ziehen.

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J.P. Morgen stellt zudem fest, dass die Staking-Rewards mit zunehmender Verbreitung von Ethereum zurückzugehen scheinen – von 7,3 Prozent vor dem Shanghai-Upgrade sind sie auf aktuell 5,5 Prozent gesunken. Dieser Umstand könnte Investoren verstärkt dazu bewegen, sich zusätzlich weitere Einnahmequellen zunutze zu machen, was die Verbreitung von stETH noch weiter beschleunigen könnte.

So läuft Ethereum mehr und mehr Gefahr, eine tickende Zeitbombe in Form von stETH im eigenen Ökosystem zu installieren.

Fazit zu den Gefahren des Ethereum Stakings

Das Ethereum Staking erscheint zunächst wie eine sicherere und einfache Möglichkeit, zusätzliche Renditen auf die eigenen Ethereum-Bestände zu erwirtschaften.

Die Analyse von J.P. Morgan zeigt jedoch, dass das Staking erhebliche Risiken mit sich bringt, und zwar nicht nur für den einzelnen Nutzer, sondern das gesamte Ethereum-Netzwerk.

Dass die von J.P. Morgan skizzierten Szenarien tatsächlich eintreten, ist natürlich nicht garantiert. Bisher haben die großen Staking-Betreiber keinen Anlass zur Sorge gegeben, doch alleine die Tatsache, dass diesen einzelnen Akteuren eine so große Verantwortung für das gesamte Ethereum-Netzwerk übertragen wird, stimmt zumindest nachdenklich.

Auf der Habenseite ist sich die Ethereum-Foundation den Problemen bewusst und arbeitet bereits aktiv an Lösungen. So teilte Ethereum Gründer Vitalik Buterin erst kürzlich auf X eine Reihe von möglichen “Protokoll- und Staking-Pool-Änderungen, die die Dezentralisierung verbessern und den Konsens-Overhead reduzieren könnten.”

Ethereum Gründer » So kann die Zukunft von ETH aussehen

Der Mitbegründer von Ethereum, Vitalik Buterin, beleuchtet in seinem jüngsten Blogbeitrag die Zukunft der Ethereum-Blockchain und schlägt Änderungen vor, um der Zentralisierung entgegenzuwir

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